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Verkaufszahlen 2012: Insgesamt rückläufig - aber zehn Prozent mehr E-Bikes verkauft


Mit 3,95 Millionen Fahrrädern sind im Vergleich zu 2011 im vergangenen Jahr rund vier Prozent weniger Räder verkauft worden. Dies meldet der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV). Die rückläufigen Zahlen führt der ZIV auf das schlechte Wetter zwischen Ostern und Juli zuück. Erfreuliche Zahlen dagegen von den Pedelecs und E-Bikes. Dort stiegen die Verkaufszahlen um 15 Prozent.

Insgesamt 380.000 E-Bikes wurden 2012 verkauft. Sie haben mittlerweile einen Marktanteil von rund 10 Prozent. Mit knapp 513 Euro pro Stück ist der durchschnittliche Verkaufspreis pro Fahrrad (inkl. E-Bike) erneut angestiegen. Für diese erneute Zunahme gibt es laut ZIV verschiedene Gründe: Neben dem stetig steigenden Anteil der höherpreisigen E-Bikes und dem gestiegenen Qualitätsbewusstsein der Verbraucher ist klar der Trend „zum Fahrrad und zum E-Bike“ als Teil der Alltagsmobilität zu erkennen, heißt es in einer Pressemitteilung des ZIV.

Gekauft wird überwiegend im stationären Handel. Rund 70 Prozent aller Käufe wurde dort abgewickelt. Der Deutschen liebste Fahrräder sind nach wie vor das City- und das Trekkingrad. Mehr als jedes zweite verkaufte Fahrrad in Deutschland gehörte im Jahr 2012 in diese Kategorie. Insgesamt soll es nach Schätzungen des ZIV derzeit in Deutschland rund 71 Millionen Fahrräder geben. 

Ein noch kleiner Anteil davon sind E-Bikes: Rund 1,1 Millionnen. Aber: Sind im Jahr 2011 noch 330.000 E-Bikes in Deutschland verkauft worden, waren es im Jahr 2012 knapp 380.000 Stück. Hauptgründe für diese Steigerung von rund 15 Prozent gegenüber dem Jahr 2011, sind laut ZIV vor allem die sich stetig weiterentwickelnde Batterie- und Antriebstechnologie, neue Modelle und ein sich veränderndes Mobilitätsverhalten der Bundesbürger.

Nach Einschätzung des ZIV kann sich der Markt für E-Bikes in Deutschland mittelfristig
auf einen jährlichen Anteil am Gesamtmarkt von bis zu 15 Prozent einpendeln.
Zwar sind aktuell vorwiegend die sogenannten „Silver Ager“ die größte Gruppe bei den
E-Bike Käufern, doch dies ändert sich gerade. Die deutsche Fahrrad-, Fahrradteile- und Zubehörindustrie habe etwas geschafft, wovon andere Industriezweige noch weit entfernt seien: Elektromobilität ausgereift, in ausreichender Stückzahl und für jeden erlebbar auf die Straße zu bringen.

Ohne staatliche Förderprogramme hat alleine die deutsche Fahrrad-, Fahrradteile-, und
Zubehörindustrie das Ziel der Bundesregierung übertroffen, bis zum Jahr 2020 knapp 1
Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen zu bringen.

Die gut 50.000 Beschäftigten in der deutschen Fahrradbranche erwirtschafteten im Jahr
2012 einen Gesamtumsatz von vier Milliarden. Euro und liegen damit nahezu auf gleichem Niveau wie im Jahr davor.

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