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Fahrradtransport im oder am Auto?

Fahrradträger Foto: ADACFür den Radtransport mit dem Auto gibt es vier verschiedene Systeme. Das einfachste: Rückbank herunterklappen und Fahrrad (insbesondere bei Kombis) im Innenraum transportieren. Wer dort nicht genügend Platz hat, kann auf Dach- und Heckklappenträger setzen oder einen speziellen Aufsatz für die Anhängerkupplung verwenden. Doch welches System ist das Beste?

 

Das Hochhieven des Drahtesels auf den Dachträger kann je nach Fahrradgewicht und Höhe des Autos recht mühsam sein. "Dabei gilt es, die zulässige Dachlast des Wagens zu beachten", sagt TÜV Rheinland-Kraftfahrtexperte Hans-Ulrich Sander. Neben der Befestigung am Träger selbst sollten die Velos durch zusätzliche Spanngurte an Reifen und Reling gesichert werden. Für längere Fahrten bieten sich zudem Kabelbinder als einfacher Diebstahlschutz an, denn sie lassen sich nicht so leicht öffnen.

"Nach rund 30 Kilometern Fahrt sämtliche Schraubverbindungen und Befestigungspunkte von Rad und Träger nochmals nachziehen", rät Sander. Durch den höheren Schwerpunkt der Fuhre ändert sich auch das Fahrverhalten der Autos deutlich - besonders in Kurven heißt es: Fuß vom Gas. Außerdem steige der Kraftstoffverbrauch gerade bei höheren Geschwindigkeiten drastisch. Aus Gründen der Ökonomie und Fahrsicherheit sollte eine Höchstgeschwindigkeit mit Dachträgern von rund 130 km/h eingehalten werden - so die Einschätzung des TÜV-Experten. Darüber hinaus muss der Fahrer die neue Fahrzeughöhe im Auge behalten - etwa bei der Einfahrt in Tiefgaragen.

Weniger anstrengend zu beladen und wesentlich aerodynamischer sind Heckträger und Systeme für die Anhängerkupplung. Heckträger werden mit Haken und Spannbändern an der Heckklappe befestigt. Sie sind daher weniger als Dauerlösung geeignet, weil sie die Scharniere stark belasten und der Zugang zum Kofferraum stark eingeschränkt ist. Die optimale Lösung sind laut TÜV Rheinland Kupplungsträger, bei denen die Räder auf Schienen fixiert werden. Dabei darf die Stützlast der Anhängerkupplung (Gewicht von Träger und Fahrrädern) nicht überschritten werden. "Pedelecs mit Elektromotor bringen mitunter mehr als 25 Kilogramm auf die Waage. Das heißt: Das Limit von meist 50 bis 75 Kilogramm Stützlast ist schnell erreicht", betont TÜV-Experte Sander.

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