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Treffpunkt der Fahrradkultur: Die Berliner Fahrradschau


Fahrradschau Foto: Ulf HoffmannDie Berliner Fahrradschau ist eine besondere Messe. Sie ist klein, mit viel Flair in einer für Berlin so typischen Umgebung, einem ehemaligen Postbahnhof in Berlin-Kreuzberg. Doch sie könnte noch viel mehr sein, denn eigentlich ist sie für Berlin zu klein, zu überschaubar. Dabei hat die Location mit 23.000 qm Ausstellungsfläche jede Menge Ausbaupotential.

Foto: Ulf HoffmannDie Berliner Fahrradschau ist eine Fahrradkulturschau, sie lockt zunehmend Fahrradbauer aus Deutschland und Europa an, kleine Fahrradschmieden, die ihre oft ersten Kreationen einer Öffentlichkeit präsentieren. Im 5. Jahr gibt es eine neue Projektleitung. Die Ausstellungsfläche wurde verändert. Viel Fläche wurde für sportliche Präsentationen und Wettbewerbe reserviert. Eigentlich blieb so nur eine Halle als Ausstellungsfläche zur Verfügung. In der großen Halle kam sich auch der DJ ein wenig verlassen vor. Die Aufteilung war früher besser. Angeblich hätten die Veranstalter auch eine weitere Halle füllen können. Sie wollten aber nicht. Veranstalter sind übrigens die Hallenbetreiber. Und in der Tat sucht man etablierte Hersteller fast vergeblich. Eigentlich ist nur Specialized zu sehen. Die Berliner Schmiede Schindlhauer kann man ja fast noch als Startup durchgehen lassen.

Logo FahrradschauFahrradschlauchkleid Foto: Ulf HoffmannDie Messe zeigt Trends und Neuigkeiten, sie gibt aber auch einen Eindruck, wohin sich die Fahrradkultur entwickelt, was sich für eine Subkultur entwickelt hat, wie wichtig für manche heute bereits das Fahrrad als neues Statussymbol geworden ist.

Grund der ersten Messe war eigentlich ein Treffpunkt der Fixie-Fans. Das ist noch ein bisschen zu spüren, aber wer´s nicht weiß, wird es eigentlich nicht bemerken. Das vielleicht die Hälfte der Fläche von Modehersteller eingenommen wird, ist ein weiteres Indiz dafür, dass man nicht nur Rad fährt, sondern auch schick aussehen möchte, dass man nicht unbedingt immer und überall im Radleroutfit auftreten möchte, sondern - so vielleicht die Vorstellung - im schicken Outfit mit dem 10.000 Euro-Bike vors Adlon fährt und dem Portier sagt: "Fahren Sie doch bitte mein Bike in die Tiefgarage". Hier ist der Schlüssel. Oder Frau wagt das Outfit im kleinen Schwarzen - aus Fahrradschläuche zusammengeklebt - oder sollten wir lieber vulkanisiert schreiben. "Der Spruch: Dein Kleid ist so heiß wie ein Vulkan bekommt ja da eine völlig neue Bedeutung. Sieht jedenfalls sehr schick aus und hat bestimmt nicht jeder.

Spyke Schloss Foto: Ulf HoffmannSpyke Schloss Foto: Ulf HoffmannStichwort Schlüssel. Es gab auch durchaus ein paar Neuigkeiten. Spyke zeigte personalisierte Kombinationsschlösser für Sattelstütze oder Laufräder - mit Zahlenschloss. 

Kappstein demonstrierte eine Zweigang-Tretlagernabe "doppio", die durchs Treten geschaltet wird. Sie soll einfach einzubauen sein und wartungsfrei sein und Happarel zeigte reflektierende Rahmen, die im Licht ihre Farbe ändern.  Dazwischen immer wieder einfach schön anzuschauende Räder und Rahmen.Doppio Zweigang-Nabe Foto: Ulf Hoffmann 

 

 doppio Foto: Ulf Hoffmann

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