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Verschiedene Radtypen im Überblick

Gäbe es im Fernsehen noch das "Laufende Band" mit Rudi Carell, man könnte heutzutage statt der damals üblichen Utensilien wie Toaster, Stofftier oder Kaffeemaschine ein ganzes Band nur mit verschiedenen Fahrrädern füllen.

Wie viel Radtypen es nun wirklich gibt, kann wohl niemand so genau sagen. Fürs klassische Fahrrad gibt es mehr Begriffe als so mancher Händler Räder im Programm hat. Heute heißt ein Fahrrad schon lange nicht mehr schlicht Fahrrad. Es gibt Citybikes, Trekkingräder, Cross-Bikes, Reiseräder, Streetbikes, natürlich Mountainbikes, aber auch Falt- und Liegeräder. Hinzu kommen noch Rennräder, Triathlonbikes, Cruiser, vollgefederte Velos (so genannte Fullies), solche, die nur über eine gefederte Gabel verfügen (Hardtails). Nicht zu vergessen die Drahtesel mit einem extra tiefen Durchstieg (Easy-Boarding-Bikes), und andere mit einem zusätzlichen Antrieb durch einen Elektromotor (E-Bikes).

Die Auswahl ist überwältigend. Wer jetzt mit dem Beginn der Saison ein neues Bike sucht, hat deshalb die Qual der Wahl. Entweder wälzt man monatelange etliche Fahrradmagazine durch, oder man holt sich den fachmännischen Rat beim Fahrradhandel. Ein paar (meist englische) Fachbegriffe zu kennen, kann nicht schaden, ebenso wenig die einzelnen Typen vom Namen her unterscheiden zu können.

 Das Citybike

 Citybikes nannte man früher Stadträder. Im Prinzip ist es ein alter Fahrradtyp, der durch eine bequeme, aufrechte Sitzposition besticht. Auffällig bei diesem Rad ist der tiefe Durchstieg. Weshalb einige Hersteller sie auch "Easy Boarding Bikes" nennen. Auf Deutsch: Man muss nicht mehr mühsam aufsteigen (selbst mit Rock ist der Sattel leicht zu erreichen). Stadträder sind nicht als Sportgerät konzipiert. Ihr Einsatzgebiet ist –wie der Name schon verrät - die Stadt oder bestenfalls das nahe Umland bei einem kurzen Ausflug. Sie protzen nicht mit vielen Gängen, oft reicht für die Zielgruppe eine Nabenschaltung mit sieben Gängen aus. Ein stabiler Gepäckträger sollte ebenso vorhanden sein, wie eine komplette Lichtanlage und Schutzbleche. Citybikes bekommt man sowohl mit 26-Zoll als auch 28-Zoll-Rädern.

Zu den Stadtvelos muss man auch die Streetbikes zählen. Dieser noch neue Radtyp eignet sich eher für den sportlichen Fahrer. Die Rahmengeometrie ist nicht so "weiblich", das Fahrverhalten aggressiver und wendiger. Streetbikes sind oft mit einer Vollfederung ausgestattet, die Transportmöglichkeiten für Gepäck ist dagegen stark eingeschränkt.

Das Trekkingrad

Auffällig an einem Trekkingrad ist der große Einsatzbereich. Sie laufen in der Stadt ebenso gut wie auf einer Radtour. Und auch der Waldweg lässt sich mit diesen stabilen Bikes befahren. Trekkingräder verfügen meist über 28-Zoll-Laufräder und einen stabilen Gepäckträger. Durch die vergleichsweise schmalen Reifen besitzt es sehr gute Laufeigenschaften. Der große Übersetzungsbereich (meist verteilt auf 27 Gänge) ermöglicht auch längere Bergpassagen. Auf Grund der großen Laufräder eignen sie sich auch für groß gewachsene Menschen. Es gibt aber mittlerweile auch Varianten mit 26-Zoll-Rädern.

Zu den Trekkingbikes werden auch die All-Terrain-Bikes gezählt ( die man kurz ATB nennt) und die Crossräder gezählt. Beides sind sportliche Varianten dieses Typs, die vor allem dadurch auffallen, dass sie ohne Schutzbleche und Lichtanlage ausgeliefert werden.

Das Mountainbike

Mountainbikes (MTB) waren ursprünglich nur für den Geländeeinsatz konzipiert worden. MTBs verfügen deshalb immer über 26-Zoll-Laufräder, auf die groß-volumige Reifen montiert werden. Sie sind sehr robust, spurtreu und weniger anfällig für Pannen. Speichenbrüche gibt es auf Grund der kleineren Laufräder im Gegensatz zum Trekkingrad weniger oft. Verfügen Mountainbikes über eine Federung an Vorder- oder Hinterrad, so nennt man sie Fully (von dem englischen Wort "Fullsuspension"). Verfügt das Rad "nur" über eine Federgabel, so heißt das Produkt "Hardtail". Der Begriff "Fully" wird mittlerweile auch bei den anderen Radtypen verwendet. Allerdings nennt man sie dort oft – im Hinblick auf die Zielgruppe – auch Komforträder. Zu den MTBs zählen auch Downhill-Bikes. Diese Bergabfahrträder (die niemand so nennt) sollten eigentlich nur im Paket mit einem Jahresabo für einen Sessellift verkauft werden. Denn selbst fürs flache Gelände sind diese Räder ungeeignet. In einer abgespeckten Version heißen sie übrigens "Freeride". Damit kann man dann auch den ein oder anderen leichten Hügel bewältigen.

Das Elektrorad

Immer mehr Freunde finden mit einem Elektromotor ausgestattete Fahrräder. Neuerdings unterscheidet man in dieser Gruppe zwischen zwei verschiedenen Typen. Als Pedelecs bezeichnet man Fahrräder, die automatisch beim Treten "Gas" geben (abgeleitet vom Begriff Pedal-Electric). Bei der anderen Gruppe, den E-Bikes, wird über einen Handgriff "Gas" gegeben. Nicht alle Elektrofahrräder sind zulassungs- und versicherungsfrei.

Das Reiserad

Reiseräder leiteten sich ursprünglich von den Rennrädern ab. Mittlerweile werden sie aber auch mit der Plattform eines Mountainbikes angeboten. Egal, ob in der 26 oder 28-Zoll-Größe, Reisebikes müssen viel Gepäck tragen können, über einen sehr stabilen Rahmen verfügen und möglichst wenig komplizierte oder wartungsintensive Technik beinhalten. Der Übersetzungsbereich muss sehr gross sein, will man nicht an jeder Steigung schieben. Eine wichtige Rolle spielt auch eine bequemer Sattel und ein Lenker mit vielen Griffpositionen.

Das Rennrad

Der Klassiker schlecht hin. Schmale Reifen, wenig Gewicht und auf Geschwindigkeit getrimmt. Kein Gepäckträger, keine Lichtanlage, keine Schutzbleche. Ein Sportgerät par excellence. Auffällig der typisch gebogene Lenker, der in dieser Form nur noch an beim Cross-Bikes zu finden ist. Seit diesem Jahr hält auch die Federung verstärkt in diesem Bereich Einzug.



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