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Typenkunde - Jugendrad

Der Kauf eines Jugendrades kann Nerven kosten. Ansprüche und Geschmäcker müssen unter einen Hut gebracht werden. Ansprüche und Geschmäcker, die sich meist zwischen Geldgeber und Nutzer des Rades doch deutlich unterscheiden. Wie finde ich nun das passende Jugendrad?

Fangen wir mit den harten Kriterien an, das Rad sollte zunächst einmal eine StVZO-Zulassung haben. Auch wenn das nackte Mountainbike noch so schick ist und angeblich alle Freunde auch so ein Ding fahren, heißt es hart bleiben, und so uncoole Sachen wie Nabendynamo und Standlicht durchsetzen. 

Ob ein Jugendrad mit 24- oder 26-Zoll-Räder rollt, ist weniger Geschmacksache, als vielmehr eine Frage der Größe des Nutzers. Schließlich sollte das Kind sicher auf dem Rad sein und auch beim Bremsen schnell festen Boden unter den Füßen spüren. 26-Zoll-Räder sind zukunftssicherer, stellen aber auch die Verlockung dar, ein Rad zu kaufen, das noch viel zu groß ist und der Radler erst hinwächst. 

Ein Statussymbol ist oft eine Federgabel, ob man sie braucht. Nun ja, so tolle Dienste zu leisten wie bei den großen Rädern ist sie meist nicht in der Lage. Auch vollgefederte Räder werden angeboten. Hier geht es aber richtig ins Geld. Denn Qualität bekommt man nicht zum Nulltarif. Es ist also eher eine Frage des Geldes und vielleicht der Optik, ob es ein vollgefedertes Rad sein muss. 

Beim Rahmen gibt es eine große Auswahl, egal, ob für Mädchen oder Jungs. Die Geometrie hängt natürlich auch vom Radtyp ab. Ein kurzer Rahmen steht für Wendigkeit, hat aber den Nachteil, dass das Kind recht schnell "aus der Geometrie" herauswächst. Größere Oberrohre bieten eine Alternative. Gepaart mit einem zunächst kürzeren Vorbau, kann man für die erste Zeit auch das Längendefizit des Kindes ausgleichen. Das Rad kann also im begrenzten Maße mitwachsen. Ein bißchen Spielraum bieten winkelverstellbare Vorbauten.

Keine Kompromisse darf man bei Bremsen und Schaltung eingehen. Wichtig ist, dass Jugendliche auch stets gut die Hebel erreichen. Scheibenbremsen sind schick, gute aber sehr teuer, weshalb eine gute V-Bremse völlig ausreicht. Zudem ist der Wartungsaufwand geringer. Wie viel Gänge das Rad haben muss. Nun ja, der Junge wird sagen: Möglichst viel. Dem Mädchen wird das eher egal sein, und vielleicht lieber eine Nabenschaltung mit Rücktritt bevorzugen.

Und zum Schluss ein Apell an Oma und Opa. Überraschungen sind toll, aber wie in der Erwachsenenfahrradwelt gilt auch bei Jugendlichen: erst Probefahren, dann kaufen!

 

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