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Trekkingradtest der Stiftung

Die Fahrradprüfungen der Stiftung Warentest sind in der Branche nicht gerade beliebt. Fast so regelmäßig wie die Tests jedes Frühjahr von neuem veröffentlicht werden, muss auch immer wieder vermeldet werden: Nicht alle Räder kamen ans Ziel. (nachzulesen im Juni-Heft "Test")

Wieder hatten die Warentester unbekannt im Handel 18 Trekkingräder eingekauft. Einem Berliner Händler fiel dies angeblich auf, weil ein Käufer auf zwei völlig identische Räder bestand. So wurde noch einmal schnell alles doppelt kontrolliert. Doch so schnell lassen sich die unabhängigen Prüfinstituten sowieso nicht täuschen. In Zweifelsfällen wird dann auch schon einmal ein drittes Rad geordert. Und gegen Materialschäden hilft auch kein prüfender Blick eines geschulten Mechaniker-Auges.

Ein knappes Viertel der untersuchten Modelle hatte "schwer wiegende Materialprobleme, dass Stürze und damit schwere Verletzungen nicht auszuschließen sind", lautet das Urteil.

Drei Modelle können die Warentester nicht empfehlen. Alles Markenhersteller und keine Billigprodukte. Getroffen hat es in der Kategorie der ungefederten Trekkingbikes das Centurion Ancona (1400 Mark), an dem sich die Gabel beim Belastungstest "stark verbog". Prädikat: "Mangelhaft".

Bei den mit einer Federgabel oder einer gefederten Sattelstütze ausgestatteten Modellen gab es Mängel beim Hercules Bali HAST (1100 Mark), bei dem die gefederte Sattelstütze der Firma ProMax gebrochen ist. Noch schlimmer erwischte es das Winora Domingo (1260 Mark): Rahmenbruch. Zwei weitere Modelle kamen mit leicht verbogenen Gabeln aus dem Prüfstand. Hielten aber durch, so dass dies nicht zur Abwertung führte.

Das Ergebnis macht deutlich, dass man als Käufer nur wenig Chancen hat, ein gutes Rad äußerlich auch zu erkennen. Der Preis ist dafür überhaupt kein Argument. Ein billiges Rad kann gut sein, ein teures schlecht und umgekehrt. Vieles lässt sich auch nachträglich schnell verbessern. Wenn man beispielsweise die monierten Sattelstütze beim Hercules austauscht, befände sich das Rad wieder unter den Guten.

Mit "Gut" bewerteten die Warentester insgesamt 14 Räder. Eine Empfehlung bekamen bei den ungefederten Trekkingrädern das T 100 von der Fahrradmanufaktur (Note 2,0) für 1100 Mark und das Kettler Town & Country (Note 2,1) für 1000 Mark. In der Gruppe mit einer gefederten Sattelstütze oder einer Federgabel ausgestatteten Modelle "machte das akzeptable 1200 Mark teuere Gudereit RC-45 im Praxistest die beste Figur" (Note 2,2). Bei den Cross-Trekking-Modellen liegt das Feld sehr eng beieinander. Am besten schnitt das Simplon Booster Flash (Note 1,8) für 2070 Mark ab. Fast so gut (Note 1,9), aber billiger ist das Scott Atacama Comp (1600 Mark).

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