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Die passenden Schwimmflossen kann man kaufen, ganze Hydrobikes aber auch mieten. Man glaubt kaum, wie viel unterschiedliche Systeme es auf den Markt gibt. Doch nach unseren Recherchen bietet nur ein Hersteller ein System an, mit dem man angeblich innerhalb von zehn Minuten aus einem herkömmlichen Mountainbike ein Wasserbike macht. Produzent ist die italienische Firma SBK Engineering aus Vigevano, die das Shuttle-Bike-Kit über die Ciclia Esperia Deutschland GmbH in Hettenshausen (Tel. 08441 / 490123) vertreibt.

Die Schwimmer werden wie bei einer Luftmatratze aufgepumpt. Wobei eine kleine Pumpe an den Pedalen befestigt wird. Diese hat eine Verbindung zu einer Rolle am Hinterrad, welche das Rad anhebt, damit man im Trocknen treten kann. Das gesamte Zubehör findet Platz in einem Rucksack und soll nur 9,4 Kilogramm wiegen. Der Antrieb für die Wasserfahrt sitzt dann am Vorderrad. Angetrieben wird der Propeller über eine Welle, die mit Rollen Kontakt zum Reifen des Hinterrades besitzt. Laut Prospekt beträgt die Reisegeschwindigkeit 3,5 Knoten (sechs Kilometer pro Stunde). Als Höchstgeschwindigkeit soll immerhin ein Tempo von 10 km/h (5,5 Knoten) möglich sein. Der Wasserspaß ist nicht ganz billig. 1700 Mark kosten das Paket mit den gelben Schwimmflossen. Das Shuttle-Bike-Kit sieht sehr filigran aus, ob´s sich auf über Wasser hält, konnten wir dem Prospekt nicht entnehmen.

Dem Shuttle-Bike ähnlich sieht – jedenfalls auf den ersten Blick - das Biqueen der Firma Bistar. Auch hier tragen den Biker zwei gelbe Schwimmer. Auffällig ist jedoch der breite halbkreisförmige Rahmen, der sich über die gesamte Länge der Schwimmer erstreckt und Schlenkerbewegungen bei höherem Wellengang verhindert. Montiert wird auch hier ein Mountainbike, jedoch ein spezielles mit einem verlängerten Hinterbau. Das Rad ist damit zwar auch straßentauglich, jedoch eine Sonderanfertigung und eher unter der typischen Fernostware einzuordnen. Der Rahmen lässt sich praktischerweise falten und verschwindet im Kofferraum eines Autos. Der Aufbau soll ohne Werkzeug in 15 Minuten möglich sein. Die Schwimmer werden hierbei mit einem normalen Blasebalg aufgeblasen. Angetrieben wird das Amphibienfahrzeug durch Rotorblätter aus Plastik, die auf den Reifen gesteckt und in der Felge verankert werden. Der Effekt ist ein Mississippi-Dampfer im Kleinformat. Sechs bis acht Knoten (etwa 14,5 km/h) verspricht der süd-koreanische Hersteller aus Pusan (Tel. 0082-51-508-4200).

In der Schweiz sitzt der Generalimporteur des Hydro-Bikes. Obwohl es vom Prinzip her ähnlich wie das Shuttle-Bike funktioniert, ist es jedoch kein Amphibienfahrzeug, sondern eher ein Tretboot. Zwar wurde ein Fahrradrahmen montiert, jedoch ohne Laufräder. Es ist demnach ein reines Wassersportgerät. Die Dauergeschwindigkeit soll bei fünf bis zehn Kilometer pro Stunde liegen. Zwei US-Amerikaner sollen damit immerhin 1800 Kilometer in 60 Tagen (und gegen die Strömung) auf dem Mississippi zurückgelegt haben. Der Tretkatamaran wiegt 45 Kilogramm, kann laut Hersteller weder kippen noch sinken. Das Hydrobike wird als Singleboot oder mit drei Schwimmern auch für Paarfahrten von der Hauri GmbH (Tel. 0041-62-8242566) angeboten. Das Boot kostet ab Lager in der Schweiz (Aarau) rund 3200 beziehungsweise 5700 Mark (www.hydro-bike.ch). In der Uckermark hat der Bootsverleiher Treibholz (Tel. 039888-433 77; www.treibholz.de) das Hydro-Bike im Verleih. Die Ausleihe für einen Tag in den Sommermonaten kostet 60 Mark pro Tag.

Noch weiter entfernt vom eigentlichen Fahrrad hat sich die Firma Surfbike Products aus Kalifornien. 1995 wurde das Surfbike erfunden (www.surfbike.ca), es ist vereinfacht ausdrückt ein Surfbrett auf dem ein Fahrradhometrainer montiert wurde.

Das Surfbike ist zumindest in Deutschland der Newcomer unter den Wasserbikes und wir haben es bereits auf dem Wannsee gesichtet. Das Surfbike wiegt nur 29 Kilogramm und lässt sich mit einem "Surf-Seat" als Kajak benutzen. Geschwindigkeiten bis elf Kilometer pro Stunde sollen möglich sein. Es kann zudem mit einem weiteren Brett zum Tandem vereint werden und auch Stützräder fürs Wasser (so genannten Cruz Wings) bieten besseren Kippschutz. Die Generalvertretung für Deutschland hat Alexander Gäbler von der Firma Aquacycle in Gmünd übernommen (Tel. 08021-909168). Das Surfbike kostet 2644 Mark.

In Berlin hat sich ein Händler auf kuriose unmotorisierte Fortbewegungsmittel spezialisiert. Die Firma Innovationen Direct verschickt ihre Modelle (darunter aus Wasserfahrräder) weltweit (Tel. 030-3212795).

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