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M-Wave warnt vor Anhänger-Nachbauten

Sie sehen täuschend ähnlich aus, faltbare Einradanhänger, die man im Internet für um die 50 Euro bekommt. Die Firma Messingschlager, die die Marke M-Wave vertreibt, hat die Nachbauten getestet und warnt vor den Plagiaten.

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Das Definitionswirrwarr: Pedelec oder E-Bike

Pedelec oder E-Bike, ja was denn nun? Das Wirrwarr ist leider nicht lösbar und "schuld" daran, hat eine Diplomandin beim Verein "Extra Energy", denn die hat sich den Namen Pedelec ausgegedacht. Pedelec steht für „Pedal Electric Cycle“. Leider ist der Begriff so sperrig und unsexy, dass man sich wünscht, die Diplomarbeit wäre nie erschienen. Aber wir sollten die Hoffnung nicht aufgeben, dass der blöde Begriff doch noch verschwindet....

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Pedelecs, E-Bikes & schnelle Pedelecs: die rechtliche Lage

Die Rechtslage beim Elektrofahrrad ist noch sehr chaotisch, selbst in der Fachliteratur hat sich noch nicht eine einheitliche Begriffsbeschreibung und Gruppeneinordnung durchgesetzt. Man ist anscheinend noch auf der Suche nach der richtige Eingruppierung. Zum Teil liegt es auch daran, dass es von EU-Land zu EU-Land unterschiedliche Vorschriften gibt (von der Schweiz mal ganz abgesehen).

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Kaufberatung: Worauf beim Elektroradkauf achten?

Zwölf Elektrofahrräder hat die Stiftung Warentest und der ADAC unter die Lupe genommen. Eine Reihe von Testinstituten waren am Test beteiligt. Das Ergebnis ist wenig schmeichelhaft, insbesondere für die Einkaufsgenossenschaft ZEG mit dem nach 2010 zweiten Rahmenbruch an einem Elektrorad. Damals mussten 11 000 Elektroräder zurückgerufen werden. Der Test der Stiftung Warentest vom August 2011 hat einige interessante Erkenntnisse gebracht. Worauf sollte man also  vor einem Kauf eines Elektrorades achten?

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Neue E-Trikes von Pfiff

Napoli heißt ein neue E-Dreirad des Hersteller Pfiff Vertrieb. Versorgt für das Rad mit einem Velodrive HLS II Frontmotor, der sich auf Knopfdruck zuschalten lässt und gemeinsam mit der Muskelkraft des Fahrers für Geschwindigkeiten von bis zu 25 km/h sorgt.

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Stiftung Warentest: schlappe Akkus bei Elektrofahrrädern

Elektrorad Delite Hybrid von Riese & Müller Foto: r-m / pd-fDer Schwachpunkt bei Elektrofahrrädern ist die Reichweite, berichtet die Stiftung Warentest in der aktuellen Juli-Ausgabe der Zeitschrift test. Während die Tester auch nach insgesamt 3.000 Kilometern nicht über Muskelkater und Schweiß klagten, machten die Akkus deutlich früher schlapp. Pro Ladung reichten sie bei minimaler Tret-Unterstützung je nach Modell rund 40 bis 100 Kilometer, bei maximaler Unterstützung nur rund 20 bis 50 Kilometer.

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Beim Elektroradkauf an die Folgekosten denken

Elektrorrrad von Flyer Foto: Flyer.ch @ pd-fEs ist ja augenscheinlich bei E-Bikes und Pedelecs ein Boom in Gang. Oder ist es nur eine Medienblase, die bald zerplatzt? Ist das Elektrofahrrad vielleicht die T-Aktie der Freizeitbranche? "Muss ich haben!", ohne aber an die Zukunft und die finanziellen Folgen zu denken?  Wir spucken deshalb mal ein bißchen in die Suppe. Bei einem Kauf eines Elektrofahrrades, egal, ob Pedelec oder E-Bike sollte man immer an die Folgekosten denken. Und die liegen dramatisch über denen von normalen Fahrrädern. Wir haben mal nachgerechnet.

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Zu zweit auf einem Rad

Tandems nannte man ursprünglich Fuhrwerke, bei denen zwei Pferde hintereinander gespannt waren. Der Begriff wurde dann recht schnell aufs Fahrrad übertragen: Zwei strampeln in eine Richtung. Tandem zu fahren ist nicht viel schwieriger als ein normales Rad zu beherrschen. Wenn man es kann. Denn aufgrund des längeren Radstands läßt es sich ein wenig schwieriger lenken. Doch man lernt es sehr schnell.

Daß Tandems trotzdem bisher immer ein Nischenprodukt waren und wohl auch bleiben, liegt nicht zuletzt am höheren Preis zu herkömmlichen Fahrrädern. Auch einfache Ausführungen fangen erst bei 1000 Euro an. Zudem schränkt die Überlänge die Mobilität ein, wenn man sein Rad im Auto, in der Bahn oder mit dem Flugzeug transportieren möchte.Aber mittlerweile gibt es auch Modelle, die sich falten lassen (Dazu später mehr).

Tandems sind klassische Pärchenräder. Keine Entfernung behindert das Gespräch. Die Frage: „Was hast du gesagt“, gehört damit der Vergangenheit an. Es ist eine Lebensgemeinschaft auf Zeit. Der Stoker („Heizer“) sitzt hinten und ist dem Captain völlig ausgeliefert. Der Blick nach vorne ist (mit wenigen Ausnahmen) versperrt, Schlaglöcher oder abrupte Richtungswechsel treffen den Heizer meist völlig unerwartet. Wenn jedoch die Kommandos stimmen, dann ist die zeitliche Schicksalsgemeinschaft „Tandem“ eine ideale Möglichkeit, um die natürlich bedingten Kraftunterschiede zwischen Mann und Frau auszugleichen. Dann wird auch die zunächst undankbare zweite Position zum Platz an der Sonne. Man muß nur noch treten, kann sich umschauen, essen oder Karten studieren. Lenken tut der Vordermann, der hoffentlich auch auf die Straße schaut. Abgestimmte Tandemianer sind nur nicht auf der flachen Strecke schneller als die Singles, sondern schlagen sie auch am Berg. Tandemfahrer sind Tourenradler. Sie entscheiden sich bewußt fürs Radeln. Zusammen erklimmt man den Berg, läßt zusammen die Schweißperlen rollen, hält auch gemeinsam an. Genießt im Team die Landschaft.

Das Tandem ist auch ein ideales Fortbewegungsmittel, um mit Blinden zu radeln. Fast wie Sehende nehmen sie die Natur wahr, und viel wichtiger: Sie sind mobil, gleichberechtigte Partner und halten sich fit.

Doch auch für Familien ist das Tandem eine echte Alternative zum Kinderanhänger. Sind die Knirpse nämlich erst einmal aus dem Kindersitzalter heraus, heißt es normalerweise: Rauf aufs eigene Fahrrad oder in den Anhänger. Beides hat Nachteile, wenn man am Wochenende ins Grüne fahren möchte. Nur als selbstständige Radler sind sie nicht nur dem Verkehr hilflos ausgeliefert, sondern auch der Geschwindigkeit der Erwachsenen nicht gewachsen. Sitzen sie dagegen in den Anhänger, fühlen sie sich nicht ausgelastet, langweilen sich während der Fahrt und sind am Ende des Tages fit wie ein Turnschuh, während die Eltern dann nur noch sitzen wollen. Durch einen Kinderkurbelsatz (circa 350 Euro) können auch die kurzen Kinderbeine mittreten. Auch läßt sich die Sitz- und Lenkerposition individuell einstellen. So können die Kinder wachsen, doch nicht dem Rad entwachsen und fühlen sich nicht als Anhängsel.

Es gibt aber auch spezielle Familientandems, wie, bei dem der Erwachsene hinten sitzt und lenkt und so den Kleinen immer im Blick hat.

Tandems müssen über sehr gute Bremsen verfügen, soll der Bremsweg nicht zum Höllentrip werden. Bei einigen Modellen werden sogar drei Bremsen montiert. Standard waren lange Zeit V-Brakes, heute sind entweder hydraulische Felgenbremsen oder besser Scheibenbremsen die erste Wahl. Allerdings kann durch das hohe Gewicht nicht immer verhindert werden, dass die Felge oder die Bremsscheibe heiß laufen und die Bremswirkung extrem nachlässt. - Wie Scheibenbremsen sind auch Federgabel fast Standard. Allerdings sind herkömmliche Gabeln nicht für die enorme Belastung ausgerichtet.

Sehr wichtig ist ein hochbelastbarer Rahmen, da dieser nicht nur die Kraft von zwei Herzen, sondern auch deren Gewicht aushalten muß. Die Länge des Gefährts verlangt nach einer hohen Stabilität. Bewährt haben sich Parallelogrammkonstruktionen, die durch ein Diagonalrohr verstärkt werden.

Auch beim Antrieb gibt es einiges zu beachten. Damit der Stoker nicht immer treten muss, wenn der Captain pedaliert bieten einige Hersteller seit kurzem auch einen Freilauf für den Stoker an. Die Schaltung ist beim Tandem natürlich auch besonderen Belastungen ausgesetzt.  Aus diesem Grund sind auch nicht alle Nabenschaltungen für den Tandembetrieb freigegeben. Kettenschaltungen sind noch weit verbreitet. Möglich ist auch ein Allradantrieb. Zoxbikes bietet diesen beispielsweise für Tandemliegerad an.

Sehr praktisch beim Tandem ist die Möglichkeit, es falten zu können. So kann es im oder auf dem Auto transportiert werden. Allerdings treibt dieser Luxus den Preis weiter in die Höhe. Bewährt hat sich in diesem Zusammenhang die S&S-Kupplung. Die Firma Santana besitzt beim Einbau der Kupplungen große Erfahrung.

Im Foto links siehst Du die S&S-Kupplung in einem Santana-Tandem verbaut. Die Kupplung wird mit einem speziellen Schlüssel verschlossen. Außer ein bißchen Fett und regelmäßiger Kontrolle auf Festigkeit, bedarf die Kupplung keinerlei Wartung. Ich habe die Kupplung in mein Reiserad einbauen lassen und bisher keine Probleme. Bei einem Tandem allerdings sollte man beim Zusammenbau zu zweit sein (wie oben auf dem Bild zu sehen). Das Treffen der Steckverbindungen gelingt dann einfach besser. 

Ebenfalls interessant ist das temporäre Tandem.  Voss-Spezialrad bietet ein Modulsystem an, mit dem man aus einem Mountainbike durch einen Bausatz einen Zweisitzer machen kann. Cyclemorph heißt das Modul, kommt aus den USA und kostet rund 500 Euro.

 

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Das passende Kinderfahrrad

Wie findet man für das Kind das passende Fahrrad. Keine leichte Aufgabe, soll das Rad doch nicht nur zum Kind passen, sondern auch den aktuellen Sicherheitsrichtlinien entsprechen. Über die richtige Suche sprachen wir mit  Prof. Dr. Volker Briese, dem Fachreferent für Verkehrpädagogik beim Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC).

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Fahrradtyp: Das Reiserad

Mit dem Sommer kommt das Fernweh. Das beste Heilmittel dagegen ist ein Fahrradurlaub. Die eigenen Beine bestimmen den Rhythmus der Reise, man genießt die Landschaft besonders intensiv – und während die Pedale rotieren, ann die Seele wunderbar baumeln. Aber erst das richtige Rad macht den Urlaub um perfekten Erlebnis. Der pressedienst-fahrrad gibt einen Überblick über die ängigsten Konzepte.

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Übersicht Reiseanhänger

 Wir sind natürlich nicht die einzigen, die sich mit Anhängern beschäftigt haben.

Hier eine kleine Auswahl anderer Berichte, teilweise sogar als pdf herunterladbar. 

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Kommentar: Wenn´s bei Elektrorädern raucht

Kommentar zur Rückrufaktion von Elektrofahrrädern aufgrund eines verwechslungsanfälligen Steckers

Nein, wir haben nicht den ersten April: Aber wie blöd muss man eigentlich als Fahrradhersteller sein, dass man Elektrofahrräder mit einem Kaltgeräteanschluss ausstattet, so dass der Kunde irrtümlich sein neues E-Bike einfach so in die Steckdose steckt. Im günstigen Fall rührt sich gar nichts mehr, im schlimmsten Fall macht es wohl Zisch und Peng. Die Hersteller haben reagiert und die entsprechenden Bikes Anfang des Jahres vom Markt genommen. Auch so große Einkaufsgemeinschaften wie die ZEG waren von der Rückrufaktion betroffen.

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Typenkunde - Mountainbike

Kein anderer Fahrradtyp hat so sehr die Fahrradwelt verändert wie das Mountainbike. Vor x Jahren kamen in den USA ein paar Freaks auf die Idee, mit umgebauten Fahrrädern, die Berge herunter zu fahren. Aus der ursprünglich belächelten Idee ist eine umsatzstarke Industrie geworden, die de Formel Eins der Fahrradbranche ist. Innovationen tauchen meist zunächst bei Mountainbikes auf.Das was zeichnet ein Mountainbike?

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Typenkunde - Custom Made Bikes

Ja, müssen es denn immer englische Begriffe sein? "Custom-Made Bikes". Maßrad ist doch ein viel besserer Begriff, der Herr lässt sich doch auch keinen Custom-Made-Suit anfertigen sondern einen Maßanzug. Womit wir auch schnell erklärt haben, worum es bei Maßrädern geht: individuell und passend. Was nicht passt, wird passend gemacht, könnte man auch meinen, denn auch beim "Costum-Made-Bike" gibt es verschiedenen Strategien, wieviel Indivualität erlaubt ist.

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Ein Mountainbike - viele Brüder und Schwestern

Ein Mountainbike verfügt über 26-Zoll-Laufräder mit grobstolliger Bereifung, ist üblicherweise mit einer Federgabel ausgestattet oder gar vollgefedert und von robuster Machart. Usus sind Dreifachkurbeln für einen großen Übersetzungsbereich; verzögert wird mit V-Brakes, hydraulischen Felgenbremsen oder Scheibenbremsen. Licht, Schutzbleche und Gepäckträger fehlen, können jedoch nicht selten nachgerüstet werden. Soweit also das Ur-Mountainbike, doch ganz so einfach ist die Sache leider nicht: „In den vergangenen 15 Jahren hat sich eine Vielzahl von Unterkategorien gebildet, die auf den Einsatz bei ganz bestimmten sportlichen Disziplinen abgestimmt sind“, beschreibt Dirk Belling, MTB-Experte und Marketingchef beim Komponentenhersteller Sram den Stand der Dinge. Hier eine kleine Systematik:

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Hersteller von Maßrädern

Diese Liste erhebt einen Anspruch auf Vollständigkeit, das Custom-Made-Bikes durchaus ein Trend sind, springen auch immer mehr Hersteller (oder auch einzelne Fahrradhändler) mit auf den Zug.

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Typenkunde - Jugendrad

Der Kauf eines Jugendrades kann Nerven kosten. Ansprüche und Geschmäcker müssen unter einen Hut gebracht werden. Ansprüche und Geschmäcker, die sich meist zwischen Geldgeber und Nutzer des Rades doch deutlich unterscheiden. Wie finde ich nun das passende Jugendrad?

Fangen wir mit den harten Kriterien an, das Rad sollte zunächst einmal eine StVZO-Zulassung haben. Auch wenn das nackte Mountainbike noch so schick ist und angeblich alle Freunde auch so ein Ding fahren, heißt es hart bleiben, und so uncoole Sachen wie Nabendynamo und Standlicht durchsetzen. 

Ob ein Jugendrad mit 24- oder 26-Zoll-Räder rollt, ist weniger Geschmacksache, als vielmehr eine Frage der Größe des Nutzers. Schließlich sollte das Kind sicher auf dem Rad sein und auch beim Bremsen schnell festen Boden unter den Füßen spüren. 26-Zoll-Räder sind zukunftssicherer, stellen aber auch die Verlockung dar, ein Rad zu kaufen, das noch viel zu groß ist und der Radler erst hinwächst. 

Ein Statussymbol ist oft eine Federgabel, ob man sie braucht. Nun ja, so tolle Dienste zu leisten wie bei den großen Rädern ist sie meist nicht in der Lage. Auch vollgefederte Räder werden angeboten. Hier geht es aber richtig ins Geld. Denn Qualität bekommt man nicht zum Nulltarif. Es ist also eher eine Frage des Geldes und vielleicht der Optik, ob es ein vollgefedertes Rad sein muss. 

Beim Rahmen gibt es eine große Auswahl, egal, ob für Mädchen oder Jungs. Die Geometrie hängt natürlich auch vom Radtyp ab. Ein kurzer Rahmen steht für Wendigkeit, hat aber den Nachteil, dass das Kind recht schnell "aus der Geometrie" herauswächst. Größere Oberrohre bieten eine Alternative. Gepaart mit einem zunächst kürzeren Vorbau, kann man für die erste Zeit auch das Längendefizit des Kindes ausgleichen. Das Rad kann also im begrenzten Maße mitwachsen. Ein bißchen Spielraum bieten winkelverstellbare Vorbauten.

Keine Kompromisse darf man bei Bremsen und Schaltung eingehen. Wichtig ist, dass Jugendliche auch stets gut die Hebel erreichen. Scheibenbremsen sind schick, gute aber sehr teuer, weshalb eine gute V-Bremse völlig ausreicht. Zudem ist der Wartungsaufwand geringer. Wie viel Gänge das Rad haben muss. Nun ja, der Junge wird sagen: Möglichst viel. Dem Mädchen wird das eher egal sein, und vielleicht lieber eine Nabenschaltung mit Rücktritt bevorzugen.

Und zum Schluss ein Apell an Oma und Opa. Überraschungen sind toll, aber wie in der Erwachsenenfahrradwelt gilt auch bei Jugendlichen: erst Probefahren, dann kaufen!

 

Typenkunde - Handicaped Bikes

Welche Freude kann es sein, für Menschen mit einem Handicap, wenn sie alleine oder auch in Begleitung Radfahren können. Lange Zeit war das Angebot sehr überschaubar, oft nur auf Anfrage und in Reha-Geschäften waren entsprechende Räder zu bekommen. Die Zeiten haben sich geändert, heutzutage gibt es eine Vielzahl von Firmen, die Räder für bewegungseingeschränkte Menschen anbieten.

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Typenkunde - Stadtrad

Das auffälligste Merkmal eines Stadt- oder Cityrades ist der tief heruntergezogene Rahmen. Die sogenannten Wave-Rahmen bieten einen bequemen Einstieg für den Radler, ohne das  "Beinchen arg hoch heben zu müssen".  Das erleichtert das in der Stadt häufige  "stop und go".  Die Rohrdurchmesser sind dafür relativ voluminös, um die Stabilität und Verwindungssteifigkeit zu gewährleisten.

Stadträder sind meist Unisex-Modelle. Der Mann hat sich in diesem Fall emanzipiert und akzeptiert die fehlende Querstange als geschlechtsspezifisches Markenzeichen. Ein Rad für die Stadt ist in erster Linie für die kurze Tour gedacht, also für die Tour zur Arbeit oder schnell mal zum Supermarkt. Dementsprechend wichtig sind auch Vorrichtungen für eine sichere Gepäckaufbewahrung. 

Der Komfortgedanke spiegel sich auch in der Ausstattung wider. Eine Federgabel ist schon ein Muss, ein bequemer Sattel das A und O, ein verstellbarer Vorbau hilft Wunder beim Finden der richtigen Sitzposition. Diese ist meist aufrecht, man könnte auch sagen erhaben. Das hat Vorteile, um im Straßenverkehr den Überblick zu behalten.  

Sehen und Gesehen ist natürlich auch sehr wichtig. Gute Stadträder besorgen sich ihren Strom aus einem Nabendynamo. Standlicht sollte das Rad freilich auch haben. Für eine bequeme Sitzposition ist eine gefederte Sattelstütze hilfreich. Ob das Rad über eine Federgabel verfügen soll oder muss, sollte man bei einer Probefahrt individuell entscheiden. 

Bei der Gangschaltung sind nicht so sehr die Gänge und ihre Entfaltung entscheidend, sondern vielmehr das weitgehend wartungsfreie Schnurren der Kette. Im Idealfall ist diese nicht nur mit einem Kettenschutz abgedeckt, sondern komplett gekapselt. Das erhöht nicht nur die Chance auf saubere Hosenbeine sondern auch die Lebensleistung der Kette. Das Rad sollte sich auch im Stand schalten lassen, in der Beziehung sollte man auf eine Nabenschaltung zurückgreifen. Acht- oder neun Gänge reichen für Stadtouren völlig aus. In flachen Ecken der Republik reicht vielleicht auch schon eine Siebengangnabe.

 

Fahrradanhänger: Viel mehr als nur ein Kofferraum fürs Fahrrad

Ein zentraler Vorteil des Autos gegenüber dem Fahrrad ist die Möglichkeit des einfachen und bequemen Personen- und Lastentransports. So zumindest die gewohnheitsmäßig verbreitete Meinung. In der Realität sieht das meist ganz anders aus: Verstopfte Straßen, Parkplatznot und hohe Parkgebühren in den Städten machen die Lust nur allzu schnell zur Last. Und auch beim Ausflug ins Grüne sind die schönsten Routen in der Regel für Fußgänger und Radler reserviert.

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Trend Fixies: starrer Antrieb und manchmal auch ohne Bremsen

Fixies sind ein Hype – der starre Antrieb wird immer beliebter. In der Berichterstattung aber gehen mitunter wichtige Details verloren. Nicht selten werden diese Räder fälschlicherweise kategorisch als illegal gebrandmarkt. Der pressedienst-fahrrad erklärt die Unterschiede zwischen „Fixie“, „Singlespeed“ und „brakeless“.

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Erster Rollentrainer fürs E-Bike

Mit Beginn der Fahrradsaison werden auch viele E-Bikes wieder in Betrieb genommen. „Dabei benötigt das E-Bike mehr Service als ein herkömmliches Fahrrad“, berichtet Gunnar Fehlau, Leiter des pressedienst-fahrrad. Neben der Grundversorgung, wie dem Reinigen der Kontakte und der Autokalibrierung des Antriebs, empfiehlt Fehlau vor allem eine intensive Pflege des Akkus.

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Übersicht E-Bikes: Unter Strom aus der Krise

Das Mittel gegen volle U-Bahnen und verstopfte Straßen heißt: Fahrspaß. Den bieten die neuen Pedelecs, welche inzwischen in vielen Variationen für jeden Radlertyp bereit stehen. Ausprobieren lohnt sich, weiß der pressedienst-fahrrad.

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Kindertransporter-Interview mit Händler Zwei plus Zwei

Vor einigen Jahren waren sie noch Exoten im Straßenverkehr, heute gehören sie zum gewohnten Stadtbild: Kinderanhänger. Doch aus einfachen Anhängern wurden in einem behutsamen Entwicklungsprozess multifunktionelle Kindertransporter. Über diese Entwicklung sprach der pressedienst-fahrrad mit Andreas Gehlen – er war von Beginn an dabei. 1993 eröffnete er in Köln Deutschlands ersten Fahrradanhänger-Laden, Zwei plus zwei, und übernahm kurz darauf den Vertrieb von Chariot Kindertransportern für Europa. Heute ist Zwei plus zwei Europas führender Großhändler im Bereich „Kindermobilität und Fahrrad“.  Der Pressedienst Fahrrad hat mit ihm gesprochen:

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Typenkunde – Trekkingbike

Nahezu jedes dritte in Deutschland verkaufte Fahrrad ist ein Trekkingbike. Damit ist ein Trend ungebrochen, der schon seit den frühen Neunzigern anhält: der Run auf vielseitig verwendbare, solide Räder mit jeder Menge Reserven. Trekkingräder sind sozusagen die SUVs unter den Fahrrädern, dabei ohne die Komponenten Unvernunft und Umweltverschmutzung. Ursprünglich als Räder für längere Touren und Radreisen konzipiert, haben sich Trekkingbikes längst als ideale Alltagsfahrzeuge etabliert und das weit weniger sportliche Citybike dabei arg in Bedrängnis gebracht. Für den Einsatz auf der Langstrecke bieten sich spezielle Reiseräder an (siehe dort).

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Räder für die Lebensmitte

Ältere Menschen bestimmen in zunehmendem Maße das Bild unserer Gesellschaft – auch als aktive Zielgruppe, für die Radfahren eine der beliebtesten körperlichen Aktivitäten ist. Die Fahrradbranche hat sich darauf eingestellt, ohne die entsprechenden Modelle alt aussehen zu lassen.

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Typenkunde - Rennräder

Rennradfahren als Breitensport blieb vom Doping der Radprofis weitgehend unberührt. Es ist auf dem besten Weg, zu einem ähnlichen Trend wie der Marathonlauf zu werden. Eine Einführung in die Technik der eleganten Straßenflitze vom Pressedienst Fahrrad.

Der Trend zum Rennrad setzte 1997 mit Jan Ullrichs Tour-de-France-Sieg ein: „Der gegen Ende seiner Karriere in Ungnade gefallene Fahrer kann sich rühmen, Rennradfahren zu einer Massenbewegung gemacht zu haben, die es ohne seine Erfolge wohl nicht gegeben hätte“, erklärte der Fachjournalist und Rennrad-Experte Caspar Gebel auf dem Recherche-Kongress Fahrrad des pressedienst-fahrrad. Seither hat sich der Rennrad-Anteil am gesamten Marktvolumen nahezu verdoppelt – von ein auf knapp zwei Prozent, heute rund 90.000 Rennräder pro Jahr. Das klingt nach wenig, allerdings lag der Umsatzanteil, den der Fachhandel 2006 allein mit Rennrädern erwirtschaftete, bei stolzen 9,6 Prozent, wie eine Umfrage des Branchenmagazins SAZ Bike ergab.

Dass das Rennrad einen Wachstumsmarkt darstellt, zeigen die ständigen Innovationen der Komponentenhersteller. Der US-Schaltungsspezialist Sram (www.sram.com) zum Beispiel greift mit seinen neuen Rennrad-Komponenten ein Segment an, das sich 30 Jahre lang gerade mal zwei Firmen teilten. Die neue „Red“-Gruppe (Kompletträder ab ca. 4.000 Euro), die insgesamt nur knapp über 1900 Gramm wiegt, ist in kürzester Zeit zum Material der Wahl zahlreicher Profiteams geworden. Selbst ein scheinbar simples Bauteil wie der Rennradpneu mutiert zum Technologieträger: In den mit 195 Gramm superleichten Rennreifen „Ultremo“ (42,90 Euro) baut Hersteller Bohle (www.schwalbe.de) eine Pannenschutzeinlage aus der Weltraumfaser Vectran ein, die den Pneu weitgehend pannenresistent macht.

Bei Einsteigerrädern muss man auf so viel Hightech natürlich verzichten. 800 Euro kostet eine günstige Rennmaschine – inklusive Beratung durch den Radhändler. Dafür bekommt man zum Beispiel das Haibike Hai Tour Pro mit robustem, wenn auch schwerem Alu-Rahmen und funktionellen Komponenten – etwa ein Dreifach-Kettenblatt, wie man es vom Mountainbike her kennt, das besonders leichte Gänge für Bergfahrten bietet (www.haibike.de). Eine teilweise aus Carbonfasern bestehende Gabel ist ebenso an Bord wie aerodynamische Laufräder mit flachen Speichen.

Ein solches Basismodell unterscheidet sich vor allem in Gewicht und Haltbarkeit von besserem Material; die Qualität von Lagerungen und Oberflächen ist geringer und damit eher etwas für Fahrer, die überwiegend bei gutem Wetter unterwegs sind. Mit rund 9,5 Kilo ist das Einsteigerrad vergleichsweise schwer, allerdings ist das Rennrad-Gewicht immer in Relation zur Masse des Fahrers zu sehen – und die ist beim Anfänger meist deutlich größer als beim ausgemergelten Profifahrer.

400 Euro teurer und 1000 Gramm leichter ist ein typischer Vertreter der Rennrad-Mittelklasse wie das Felt F75 (www.felt.de). In den leichten Alu-Rahmen mit Kohlefaser-Hinterstreben wird eine komplett aus Carbon bestehende Gabel montiert, die alleine schon 200 Gramm Gewicht spart. Mit den sonstigen Anbauteilen sieht es ähnlich aus: Die Sattelstütze besteht aus Carbonfasern statt aus Aluminium, Schaltkomponenten, Tretlager und Bremsen sind mit gut gedichteten Lagern und polierten, eloxierten Oberflächen auf harten Einsatz bei jedem Wetter ausgelegt. Ein Rad mit Vollcarbon-Rahmen kostet mit ähnlichen Komponenten rund 600 Euro mehr; der Hauptvorteil besteht im rund 400 Gramm geringeren Gewicht. „In der Mittelklasse ist Carbon vor allem eine Imagefrage“, erklärt Stefan Scheitz vom Hersteller Felt.

Die Rennrad-Oberklasse fängt bei rund 3.000 Euro an – „ein dicker Batzen Geld, doch der typische Rennradfahrer ist Ende 30 bis Anfang 50, verdient gut und ist bereit, einen ordentlichen Teil seines Einkommens in das Hobby zu investieren“, weiß der Journalist Caspar Gebel. Teilweise werden bis zu 5.000 Euro und mehr ausgegeben; dafür bekommt man zum Beispiel das Profi-Rennrad Felt F1 mit superleichtem Carbonrahmen aus Hochmodulfasern (Rahmengewicht um 900 g) und leichter Vollcarbon-Gabel, komplettiert mit superleichten, windschnittigen Systemlaufrädern. So eine Maschine liegt knapp unterhalb des Gewichtslimits der Radsportorganisation UCI von mindestens 6,8 Kilo; wer damit Rennen fahren will, muss kleine Gewichte unter den Sattel kleben. Noch leichtere – und teurere – Rennräder sind nur etwas für eingefleischte Materialfreaks.

Echte Liebhaber, die das Besondere suchen, geben bis zu fünfstellige Beträge für ihren Traumrenner aus – vergleichbar mit Freunden edler Luxusuhren, für die ein Manufaktur-Zeitmesser Gebrauchsgegenstand und Schmuckstück zugleich ist. Fündig wird so jemand etwa bei der US-Rahmenschmiede Serotta, die am liebsten mit dem Edelwerkstoff Titan arbeitet (www.serotta.de). Das Serotta Ottrott bietet für 10.000 Euro einen auf Maß gebauten Titan/Carbon-Rahmen und eine an Fahrergewicht und Fahrstil angepasste Vollcarbon-Gabel. Rahmen und Gabel wiegen
zusammen 1500 Gramm. Highend-Komponenten, superleichte Aero-Laufräder mit Carbonfelgen und edle Anbauteile komplettieren den sieben Kilo leichten Renner. „Die Top-Komponenten, mit denen ein Highend-Renner aufgebaut ist, sind nicht nur leicht, sondern auch besonders widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse und intensive Nutzung. So gesehen ist ein Liebhaberstück wie das Legend GS nicht nur etwas für die Vitrine“, weiß Serotta-Importeur Frank Stefan Kimmel.

Neben einem möglichst geringen Gewicht bestimmt heute vor allem das Thema Rahmensteifigkeit die Diskussion um das perfekte Rennrad. Teilweise in übertriebenem Maße, erklärte der Rennrad-Fachmann Caspar Gebel: „Ein zu steifes Rad fährt sich bockig und springt durch die Kurven, anstatt satt auf der Straße zu liegen.“ Der ehemalige Radrennfahrer plädiert dafür, die Steifigkeit nicht als Maß aller Dinge zu nehmen: „Mindestens ebenso wichtig ist das Fahrverhalten, das von der Rahmengeometrie bestimmt wird. Darauf achten viel zu wenig Rennrad-Käufer.“

Auch die Aerodynamik spielt für Radsportler eine große Rolle, vor allem natürlich für Triathleten, die im Wettkampf mutterseelenallein durch den Wind pflügen müssen, ohne denWindschatten ihrer Mitstreiter nutzen zu können. Im Triathlon finden deshalb spezielle Lenker Verwendung. Aero-Laufräder mit Hochprofilfelgen und flachen Speichen in möglichst geringer Zahl haben sich dagegen auch am normalen Rennrad durchgesetzt, denn durch ihre Eigendrehung kommt den Laufrädern eine besonders große Bedeutung bei, wenn es um die Reduzierung des Luftwiderstands geht. Solche Räder wie das B2

  Ein Trend, der seit der Jahrtausendwende an Bedeutung gewinnt – zuerst wohl durch ergonomische Sättel – ist das Thema Komfort. Anfangs lag der Schwerpunkt auf speziellen Frauenrädern mit kürzeren Rahmen und angepassten Anbauteilen wie anatomisch optimalen Sätteln, schmaleren Lenkern, Bremshebeln mit geringerer Griffweite bis hin zu Klickpedalen mit schwächeren Federn. Inzwischen ist das Thema auch für Männer attraktiv: Rahmen mit längerem Steuerrohr und kürzerem Oberrohr für aufrechtere Sitzhaltung sind der Renner im Programm von Felt. „Das Topmodell unserer Z-Serie wird auch von den Profis des Teams Slipstream-Chipotle gefahren“, erklärt Felt-Mann Stefan Scheitz.

Die Nischen in der Nische: Weitere Rennrad-Typen
von Felt (ab 4.599 Euro) haben eine sehr futuristische Optik und lassen sich nur von versierten Rennradfahrern steuern.

Stark im Kommen: das Cyclocross/Querfeldeinrad. Klassische RR-Variante fürs Gelände, jahrzehntelang reines Wettkampfgerät, seit gut vier Jahren gefragtes Trainings-/Winter-/Zweitrad der Rennrad-Fahrer. Merkmale hier am Beispiel des F1X von Felt (1.299 Euro): breite Geländereifen, angepasster Rahmen mit mehr Durchlauf, MTB-Felgenbremsen, etwas aufrechtere Sitzposition als Rennrad, vielfach Extra-Bremshebel am Oberlenker. Ist für viele  Rennradler attraktiver als das MTB (Rennradähnlicher, agiler, besser auf Feldwegen/einfachen Geländepassagen), fährt sich nach Umrüsten der Reifen wie ein ganz normales Rennrad.

Urbaner Trend: das Single Speed. Angelehnt an Bahnräder, allerdings mit Bremsen, rollen diese Räder meist in der Stadt. Nicht selten von Radkurieren gefahren, weil sie leicht, schnell und wartungsarm sind. Im Bild: Felt „Dispatch“, ca. 800 Euro

Neuer Einradanhänger namens OX1

Das Angebot an Einradanhängern ist ja schnell überschaut. Jetzt kommt ein weiterer hinzu. Ein portugiesischer Entwickler hat den Oxtail entwickelt. Unterschied zu den anderen ziehenden Mitbewerbern. Der OX 1 wird an der Sattelstütze angebracht. Die Kupplung ist ja bekannt von den billigen Plastikanhänger, die mich immer an Baumarkt erinnern. Aber die Anbringung ist an sich noch nicht schlecht. Allerdings für Reiseradler weniger geeignet, weil sie den Platz oberhalb des Gepäckträger versperrt.

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Typenkunde - Frauenräder

Frauen brauchen andere Fahrräder. Der Körperbau unterscheidet sich in einigen Punkten doch deutlich von dem eines durchschnittlichen Mannes. Diese Unterschiede untersucht der Anthropologe Karl Sommer an der Charité in Berlin. Was zeichnet ein gutes Damenrad aus?   

Durch die Erkenntnisse Sommers können wir auch erst einmal mit dem Vorurteil aufräumen, Frauen hätten prinzipiell längere Beine. Ziemlich hartnäckig hielt und hält sich diese Einschätzung. Sogar Fahrradfachzeitschriften fielen noch vor Jahren auf die besonders von träumenden Männern diktierten Schönheitsideale herein. Und mit dem Bild (oder besser den Beinen) einer Claudia Schiffer oder Whitney Houston im Kopf bauen wohl auch so manche Hersteller ihre "Woman-Bikes". Okay, ganz falsch ist es nicht, aufs Verhältnis kommt es an, aber dazu später mehr.

Relativ gesehen sind Frauen also kleiner als Männer. Damit sind dann auch ihre Beine kürzer und natürlich auch der Oberkörper. Aufs passende Fahrrad umgesetzt, heißt das, dass eine Frau ganz anders sitzen möchte (nämlich aufrechter). Rahmengeometrie und Fahrposition gehen Hand in Hand. Das nach hinten abfallende Oberrohr kennen wir von den klassischen Damenräder. Beim Mountainbike geht´s eher ums sichere Absteigen. In brenzligen Situationen wollen auch die Damen schnell wieder Boden unter die Füße bekommen.

Dazu gehört auch der feste Griff zur Bremse. Frauen haben auf ihre Körpergröße bezogen, kleinere Füße und kleinere Hände als Männer. Bei der Handkraft hat Sommer ermittelt, dass sogar sehr kleine Männer immer noch größere Handkräfte besitzen als viele große Frauen. Aufs Fahrrad übertragen bedeutet dies, Frauen möchten anders zupacken, der Abstand der Bremsgriff sollte deshalb einstellbar sein. Viele Hersteller setzen zusätzlich auch kürzere Kurbellängen ein, die statt der üblichen 175 mm nur 170 mm lang sind. Die kleinere Schrittlänge führt zu einer höheren Schrittfrequenz bei besserer Kraftübertragung. Angeblich soll dies zudem gegen zu muskulöse Waden vorbeugen. Auch bei der Lenkerbreite kann gekürzt werden. 60 Zentimeter sollte dieser nicht überschreiten.

Den passenden Universal-Sattel für Frauen gibt es nicht. Frauen-Sättel sehen anders aus. Nun hat aber die Sporthochschule Köln kürzlich in einer Studie festgestellt, dass die  Sattel-Wünsche bei sportlich orientieren Radlerinnen auch nicht in die Breite gehen. 

Das heutige Rad für Frauen hat mit dem klassischen Damenrad nicht mehr viel gemein. Früher wurde einfach am Herrenmodell Sattel und Lenker ausgetauscht und fertig war das Modell fürs weibliche Geschlecht. Gewählt wurde meist die kleinste Rahmenhöhe. Aber auch diese Räder verfügen über die klassiche Form einer Raute (deshalb auch Diamantrahmen). Das klassische Damenrad mit tiefem Durchstieg stammt aus einer Zeit, als Damen mit Röcken das Fahrrad bestiegen und es als unsittlich galt, dafür das Bein über den Sattel heben zu müssen. Da hätte ja so manch unbeabischtigter Blick freigelegt werden können. Auch sollten sich die lange Röcke nicht in den Speichen verfangen. Wir kennen das auch noch von den Gumminetzspannern bei Hollandrädern.

Die Frau von heute schmeißt sich in Schale und radelt in hautengem Radlerkostüm. Aber weg vom Outfit, hin zur passenden Ausstattung des Rades. Womit wir wieder bei der Ergonomie wären. Frauen haben im Vergleich zum Mann einen kürzeren Oberkörper aber dafür längere Beine. Auf dem Fahrrad führte dies bei Herrenmodelle dazu, dass ein kürzere Vorbau montiert wurde. Zudem ist dieser meist steiler. Frauen sitzen gerne etwas aufrechter.

Spezielle Frauenräder berücksichtigen dies. So ist bei gleicher Rahmenhöhe das Oberrohr kürzer. Auch der Lenker wird meist kürzer gewählt. Zur Not kann auch ein Lenker abgesägt werden.  Da Frauen meist auch leichter sind, hat dies natürlich auch Auswirkungen auf eine mögliche Federung.  Federgabel und Dämpfer müssen auf das niedrige Gewicht eingestellt werden. 

Beim Reifen sind die Unterschiede nicht so groß. ob frau wirklich einen Frauenreifen mit einer speziellen Gummimischung braucht, nun ja, schweigen wir lieber...

 

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Wie weit reicht der Akku?

Bei Elektrofahrrädern bestimmt man mit dem Fahrstil die Reichweite "Wie weit reicht der Akku?" lautet die häufigste Frage, die zu Elektrofahrrädern gestellt wird. Mit den leistungsfähigsten Lithium-Ionen-Akkus kommt man unter optimalen Bedingungen auf Reichweiten über 50 Kilometer - locker ausreichend für den Weg zur Arbeit oder für eine ausgedehnte Radtour. Doch wie beim Auto hängt der "Verbrauch" entscheidend vom Fahrstil ab.

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Erfahrung mit Kindertransporter Cougar

Claudia Passow benutzt im Alltag den Kindertransporter Cougar. Über ihre Erfahrungen sprach der Pressedienst Fahrrad mit der jungen Mutter:

Seit fahren Sie und Ihre Familie mit einem multifunktionellen Kindertransporter?

C. Passow: "Für unseren Herbsturlaub in Wissant/Frankreich November 2002 haben wir uns einen multifunktioneller Kindertransporter vorerst nur ausgeliehen. Wir haben dabei durchweg positive Erfahrungen gemacht und waren sofort so begeistert, dass wie ihn kurzerhand gekauft haben."

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Typenkunde - Faltrad

Den passenden Neuwagen als Radfahrer zu finden ist schon schwierig. Wer im schicken Salon schnell einmal sein Fahrrad in den Kofferraum zur Probe legen möchte, erntet merkwürdige Blicke. Dabei ist es für viele schon entscheidend, ob das Bike auch ins Auto passt. Denn der Transport auf dem Dach oder am Heck ist bei teuren Rädern wirklich nur dann eine Alternative, wenn innen gar kein Platz ist. Draußen angebracht, leidet das Rad doch arg bei schlechtem Wetter unter Feuchtigkeit, Insektenflug oder Schmutz.

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Beim Xtracycle passt selbst das Surfbrett aufs Rad

Wohin mit dem sperrigen Gepäck auf dem Fahrrad? Dass man auf einem Fahrrad auch ein Surfbrett oder gar einen Kontrabaß transportieren kann, beweist der Hersteller Xtracycle. Die junge kalifornische Firma hat einen Bausatz entwickelt, mit dem sich fast jedes Fahrrad zu einem Transportbike umbauen lässt.

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Lastfahrräder: Selbst eine ganze Euro-Palette passt aufs Rad

Sie können jede Menge wegschleppen, bis zu 300 Kilogramm, also eine ganze Europalette pass auf ein Fahrrad. Lasträder sind Lastesel und aus dem Alltag nicht mehr weg zu denken. Das wohl bekannteste Transportbike ist gelb und steht täglich in Berlin auf dem Fußweg, denn die Post benutzt es erfolgreich zur Briefzustellung.

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Fahrräder für Behinderte: Jedes Rad eine Maßanfertigung

Es gibt sicherlich so einige Projekte im ABM-Bereich, über deren Nutzen man durchaus diskutieren kann. Doch das der "zweite" Arbeitsmarkt auch sinnvolles hervorbringen kann, zeigt sich in der Wuhlheide. Auf einem Industrie-Gelände an der Köpenicker Straße 325 in Berlin ist vor sieben Jahren von der gemeinnützigen Lowtec GmbH eine Produktion von Fahrrädern aufgebaut worden, die ausschließlich Dreiräder für behinderte Menschen herstellt.

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Kindertransport auf dem Fahrrad: Wohin mit dem Nachwuchs?

Deutschland leidet unter zu wenig Nachwuchs. An den vielfältigen Transportmöglichkeiten für die Kinder am, auf und hinter einem Fahrrad kann es jedenfalls nicht liegen, dass wir Deutschen uns nicht mehr so stark vermehren. Früher dachte man bei einer Familienkutsche, an vier Räder, einen Verbrennungsmotor, umrahmt von viel Blech und vielleicht noch an eine Klorolle auf der Hutablage.

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Trekkingradtest der Stiftung

Die Fahrradprüfungen der Stiftung Warentest sind in der Branche nicht gerade beliebt. Fast so regelmäßig wie die Tests jedes Frühjahr von neuem veröffentlicht werden, muss auch immer wieder vermeldet werden: Nicht alle Räder kamen ans Ziel. (nachzulesen im Juni-Heft "Test")

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