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Laden am Nabendynamo: Der Zzing ist Ladegerät und Akku in einem

Foto: HerstellerImmer mehr Ladegeräte für den Nabendynamo am Fahrrad drängen auf den Markt. Und da die Industrie dieses Betätigungsfeld eher spät entdeckt hat, gibt es auch immer noch erfolgreiche Einzelentwickler, wie den Berliner Ronald Schoen mit seinem Zzing. Der Zzing ist ein Ladegerät und Akku in einem und macht einen sehr durchdachten Eindruck. Dazu ist es auch noch "Made in Berlin".

Bevor wir das Gerät ausführlich auf der nächsten Radtour durch Island testen, hier ein kleiner Vorabbericht. Das Gerät ist mit einer Standard-USB Buchse als Ausgangsverbindung ausgestattet, sie liefert laut Hersteller eine unterbrechungsfreie Spannung von 5 Volt bei 500 mA. 

Ein interner Pufferakku mit bis zu 2.700 mAh nimmt die vom Dynamo gelieferte, überschüssige Energie auf und gibt sie bei langsamen Wegabschnitten oder Unterbrechungen der Fahrt wieder ab. Hier bietet der Zzing jene Funktion, die viele auch beim Konkurrenzprodukt von Busch & Müller, dem E-Werk ,vermisst haben. Busch & Müller hat  ja mittlerweile auch reagiert und bietet ebenfalls einen Zwischenspeicher an, aber nur gegen noch mehr Bares als Zubehör (wodurch das E-Werk doppelt so teuer wird wie der Zzing).

So ein Pufferakku macht durchaus Sinn. Den Sinn erkennt man allerdings erst, wenn man versucht , seine elektronischen Geräte am Nabendynamo zu laden. Das klappt nämlich nicht immer. Hin und wieder streikt das Gerät oder saugt mehr Energie aus dem Akku, als durch den Nabendynamo nachgeliefert werden kann (insbesondere bei langsamen Fahrten). Mit dem Zzing soll das anders sein.

Laut Hersteller verfügt der Zzing über einen mehrfach redundanten Schutz gegen hohe Spannungen und ist für Geschwindigkeiten bis 100 km/h ausgelegt. Die wird man eher selten erreichen, aber Tempi über 40 km/h kommen ja doch öfter mal vor. Damit wird auch genau dann Energie zum Laden zur Verfügung (zum Beispiel bei einer Abfahrt), wo andere Geräte wie etwa der ADA Bike-Converter sich vorher abschalten). Zwei LEDs informieren über die Funktion des Zzing.Zzing  mit Klickfix-Halterung Als Halterung wird als Standard das Klickfix-System von Rixen & Kaul mitgeliefert.  Somit kann das Gerät an der Rahmenstange oder am Vorbau angebracht werden.

Die Verbindung zum Nabendynamo erfolgt parallel zur bestehenden Lichtleitung und kann ohne Lötarbeiten ausgeführt werden. Bei Shimano-Dynamos kann der vorhandenen Anschlußstecker benutzt werden, für SON-Nabendynamos sind passende Kabelschuhe im Lieferumfang enthalten, die sowohl Licht- als auch Zzing-Zuleitung aufnehmen. Während das Versorgungskabel dauerhaft mit Rad und Nabendynamo verbunden bleibt, kann die Verbindung zum Zzing einfach getrennt werden. Der als Anschluss dienende 3,5 mm Klinkenstecker muss dazu einfach aus der Eingangsbuchse an der Frontseite des Zzing gezogen werden.

Egal ob an- oder rausgesteckt, das Fahrradlicht funktioniert auch bei der Zzing-Benutzung, denn mit Aktivierung des Lichtes, wird der Zzing Akku nicht mehr geladen. Der Zzing kommt in einem schlagfesten Kunststoffgehäuse und macht einen schicken Eindruck. Er wiegt 225 Gramm. Laut Hersteller ist der Zzing spritzwassergeschützt, aber leider nicht wasserdicht. Wer ihn bei Regen laden möchte, sollte ihn in die Lenker- oder Rahmentasche verstauen oder sich eine wasserdichte Handytasche zulegen.

Wie weit das Gerät trotzdem auch kräftige Schauer aushält, muss der Praxistest mit unserem quietschgelben Testmodell beweisen. Das Gerät kostet 79 Euro und ist ausschließlich über die Webseite des Herstellers zu bekommen.                                                    

(Das Testgerät wurde uns freundlicherweise vom Hersteller zur Verfügung gestellt)

 

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