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Sicherer Fahrradtransport am Caravan und Wohnmobil

Viele Camper wollen auch im Urlaub nicht auf ihr Fahrrad verzichten. Doch je nach Fahrzeugart und Präferenz gibt es unterschiedliche Systeme. Wie und vor allem wo transportiert man am Reisemobil oder Caravan die Räder am sichersten? Hier eine kleine Übersicht.

Bei Kastenwagen mit geteilten Hecktüren ist die Montage eines Fahrradträgers am Heck des Fahrzeugs in der Regel kein Problem. Die Heckträgersysteme werden meist geklemmt oder geschraubt. Bohren ist nicht nötig, sodass ein geschickter Camper sich durchaus selbst versuchen kann, heißt es in einer Mitteilung des Fachhändlers InterCaravaning. So ist beispielsweise wichtig, dass das Nummernschild und die Heckleuchten aus jedem Winkel gut erkennbar sind. Ist dies nicht der Fall, muss ein zusätzlicher Leuchtträger samt Nummernschild montiert werden. Ein Nachteil sehen die Experten aber auch : Heckträger und Türen harmonieren nicht besonders. Die Türen lassen sich meist nur noch schwer öffnen. Außerdem besteht durch den Überstand Verletzungsgefahr.

Hat der Kastenwagen keine Hecktüren, sondern eine Heckklappe ist das Anbringen eines Fahrradträgers ähnlich einfach. Auch hier wird geschraubt oder geklemmt. Doch Vorsicht: Beim Öffnen der Heckklappe muss diese samt Träger und eventuell sogar Fahrrädern gestemmt werden. Die Gasdruckdämpfer, die die Klappe normalerweise offen halten, sind für solch ein Gewicht nicht ausgelegt. Hier ist also Muskelkraft gefragt, sonst ist die Heckklappe schneller zu als sie geöffnet wurde. Der Händler InterCaravaning empfiehlt Systeme, bei denen der Träger vor dem Öffnen der Heckklappe nach hinten geschwenkt werden kann. So ist der Weg zum Gepäck frei und es besteht keine Unfallgefahr.

Reisemobile mit Aufbauten machen es den Besitzern etwas einfacher. Hier stören keine Türen oder Klappen. Das bedeutet aber auch: Bohren. Die Experten von InterCaravaning empfehlen, hierfür auf jeden Fall eine Fachwerkstatt aufzusuchen. Denn die Fahrradträger müssen mit der Rückwand verschraubt werden. Praktisch: Es gibt absenkbare Heckträger, bei denen das Fahrrad nicht kraftraubend in die Höhe gewuchtet werden müssen. Einfach auf komfortabler Höhe die Räder aufsatteln und dann den Träger hochklappen oder hochkurbeln.

Wenn das Reisemobil oder der Caravan eine Anhängerkupplung haben, bietet sich ein sogenannter Anhängerkupplungsträger an. Dieser wird inklusive Heckleuchtengruppe und Zusatzkennzeichen auf die Anhängerkupplung geschraubt. Das Zusatzkennzeichen kommt dabei ohne TÜV- oder Zulassungssiegel aus. Wichtig ist, dass diese Systeme nicht unbeladen gefahren werden, weil sonst eine doppelte Beleuchtung zu sehen ist. Das kann bei Kontrollen Probleme geben. Probleme könnte es auch bei der Beladung mit Elektrorädern geben, weil diese zu schwer sind. 

Kupplungsträger benötigen eine EU-Betriebserlaubnis, die immer im Fahrzeug mitgeführt werden muss. Fehlt die Betriebserlaubnis, muss eine technische Abnahme beziehungsweise Anbauprüfung durch einen amtlichen Sachverständigen mit Eintrag in die Fahrzeugpapiere erfolgen.

Egal, für welches System sich Camper entscheiden, wichtig ist, dass sie die zulässigen Stütz- und Achslasten des Fahrzeugs beachten. Von Gesetzeswegen gelten Trägersysteme für Hecklappen beziehungsweise Türen als Ladung. Urlauber müssen somit das zulässige Gesamtgewicht oder bei Kupplungsträgern die maximale Stützlast der Kupplung im Auge behalten.

Auch wenn die zulässige Zuladungsgrenze nicht überschritten wird, empfehlen die Experten von InterCaravaning, nach ein paar gefahrenen Kilometern kurz zu rasten und den Sitz der Räder und des jeweiligen Trägers zu prüfen. Durch das montierte Zubehör ändert sich zudem das Fahrverhalten des Fahrzeugs. Es wird windanfälliger und gerade bei Kupplungsträgern reagiert es hecklastiger.

Der beste Fahrradträger nützt nichts, wenn die kostbaren Drahtesel am Urlaubsort oder sogar schon auf einem Rastplatz geklaut werden. Manche Hersteller bieten Systeme mit integriertem Diebstahlschutz an. Ansonsten gibt es beispielsweise Seilsicherungen mit Schloss und Alarm als Zubehör. 

Eine Alternative sind natürlich Falträder, diese können schnell sehr klein verpackt werden. So sind die Räder auch von außen nicht zu sehen, nehmen nicht viel Platz weg und reichen heutzutage zu viel mehr als nur zum Brötchen holen. 

 

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