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Laut Rosestudie steigt die Helmquote

Studie Helmquote Rose VersandWasser auf die Mühlen der Helmpflicht-gegner: Die Quote der Helmträger steigt - freiwillig. Das ist jedenfalls das Ergebnis einer Studie, die im April 2013 von dem Marktforschungsinstitut Research Now im Auftrag des Radversandes "Rose Versand" online unter 1001 Männern und Frauen im Alter zwischen 16 und 65 Jahren durchgeführt wurde. Demzufolge sollen 32 Prozent der Radler in Deutschland einen Fahrradhelm tragen.

Schon vor zwei Jahren hatte Bundesverkehrsminister Ramsauer langfristig eine Helmquote von 50 Prozent gefordert (auch wenn er sich erst kürzlich beim 3. Nationalen Radverkehrskongress gegen eine Helmpflicht ausgesprochen hat.) Damals sprach Ramsauer von einer Quote von neun Prozent. Verglichen mit Rosestudie von 2011 gibt es allerdings deutliche Unterschiede. Aber immerhin, laut Rose ist die Quote seit 2011 um sechs Prozentpunkte von 26 auf 32 Prozent gestiegen. Unter den Befragten, die das Fahrrad für sportliche Zwecke nutzen, trägt sogar mehr als jeder Zweite einen Helm (55 Prozent) – ein  Anstieg von 17 Prozentpunkten im Vergleich zu 2011.

Die Studie „Fahrradfahren in Deutschland“ des Rose Versand wird alle zwei Jahre durchgeführt, um die Deutschen und ihr Verhältnis zum Fahrrad zu untersuchen. Ziel der Studie, laut Pressemitteilung ist es, aktuelle Trends in Bezug auf Fahrradnutzung, -typen und -kauf zu untersuchen. Zudem wurde der gegenwärtige Besitz analysiert. Unterschiede zwischen Alltags- und Sportnutzung würden ebenso erfasst, wie die zwischen ländlicher und städtischer Nutzung und unterschiedlicher Altersgruppen. Sie hat repräsentativen Charaktere, scheint aber keine repräsentative Erhebung zu sein. Aber graben wir einmal trotzdem weiter in den Zahlen: 

Gut ein Drittel aller Befragten (28 Prozent) hätten sich für eine gesetzliche Helmpflicht ausgesprochen und 36 Prozent für eine Helmpflicht für Kinder. Zudem seien ein Drittel der Deutschen der Meinung, dass vor allem eine Helmpflicht das Fahrradfahren auf deutschen Straßen sicherer machen würde. 

Dennoch tragen 68 Prozent der Radler noch keinen Helm. Die Gründe sind sehr unterschiedlich: Während ein Viertel der Befragten sich auch ohne Helm sicher fühlt, geben 23 Prozent reine Bequemlichkeit als Grund an, keinen Helm zu tragen. Denn diese seien unhandlich und schwer zu verstauen. Der drittwichtigste Grund ist schlicht ein modischer Aspekt: 16 Prozent der Deutschen geht ihre Frisur vor Sicherheit. Besonders bei den jungen Leuten (16 bis 24) ist die Optik wichtiger, als den Kopf zu schützen (35 Prozent).

„Ich kann gar nicht verstehen, dass so viele Leute nur aus modischen Gründen beim Radfahren keinen Helm tragen möchten“, kommentiert Thorsten Heckrath-Rose, Geschäftsführer der Rose Versand GmbH. „Es gibt heutzutage so viele modische Helm-Modelle in allen Farben und Formen. Außerdem wiegen moderne Helme nur rund 200 Gramm und die Belüftung gewährleistet auch im Sommer bei warmen Temperaturen einen hohen Tragekomfort – da findet sicher jeder einen passenden Helm. Dann gibt es keine Ausreden mehr.“

Die komplette Studie kann man sich hier herunterladen. 

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